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Nach dem starken Gewitter prägten umgestürzte Bäume das Bild in weiten Teilen Sachsens. Sie landeten auf Bahngleisen, stürzten auf Spielplätze und begruben Autos unter sich. ... See MoreSee Less

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Lokführer mussten auf defekten Sitzen fahren

Lokführer der Firma Cantus mussten vor einigen Jahren monatelang auf defekten Sitzen fahren. Einer von ihnen kann seitdem nicht mehr in seinem Job arbeiten. Verkehrssicherheitsexperten sind entsetzt.

Quelle bei: MDR-Exakt
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++++ TIPP ++++ ... See MoreSee Less

Tag der Industriekultur

August 13, 2017, 10:30am - August 13, 2017, 4:30pm

13.08.2017 Tage der Industriekultur in Leipzig und Umgebung Heute, vor über 15 Jahren als der letzte Zug mit Braunkohle aus dem Tagebau fuhr, sind kaum noch Spuren vom Eisenbahnbetrieb der seltenen...

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200 Züge rattern täglich durch das obere Elbtal, 130 davon sind Güterzüge. Die Bürger kämpfen seit Jahren für weniger Bahnlärm vor ihrer Haustür. Nun hat die Bahn neue Lärmschutz-Entwürfe vorgestellt. ... See MoreSee Less

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Wir suchen Zeugen! ➖ Bundesweite Brandanschläge auf Signalanlagen der Deutschen Bahn ➖ Heute Morgen kam es zwischen 1:00 Uhr und 4:30 Uhr bundesweit zu zwölf Brandanschlägen auf Bahnstrecken d...

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Bundesweit hat es Anschläge auf Signalanlagen der Bahn gegeben. Betroffen ist unter anderem Sachsen. Viele Züge fallen aus oder fahren verspätet. Betroffene Reisende reagieren verärgert. ... See MoreSee Less

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Tag der offenen Tür bei der PIKO Spielwaren GmbH

Selig lächelnde Menschen trotz stundenlangen Wartens und gepfefferten Preisen? Das gibt’s wohl nur bei den Eisenbahn-Fans am Tag der offenen Tür bei der PIKO Spielwaren GmbH.

Danke für die Einsendung Jea Mi

Quelle bei MDR Thühringen-Journal
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219 159-1 in Meiningen am 10.03.96.

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(As)

Zeitreise- Gotha Ost, 1998
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232 663-5 in Gotha Ost am 30.01.98.

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Brandenburgs größte Autobahn Baustelle ist derzeit die A10. Auf acht Kilometern wird sie bei Michendorf achtspurig ausgebaut. Zwei mehrere tausend Tonnen schwere Eisenbahnbrücken sind neben der Autobahn gebaut worden. Jetzt sollen sie an den richtigen Platz geschoben werden. ... See MoreSee Less

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Zweite Etappe für die superschnelle ICE-Strecke Berlin - München in weniger als vier Stunden. Die Verbindung Erfurt - Berlin funktioniert bereits. Nun war Jungfernfahrt gen Süden. ... See MoreSee Less

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Nach fast 15 Jahren Stillstand fährt die Weißeritztalbahn ab Sonnabend endlich wieder durch - von Freital bis Kipsdorf. Die 26 Kilometer lange Strecke war während des Hochwassers 2002 stark zerstört worden. ... See MoreSee Less

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Als ein Hochwasser 2006 die Gleise unterspülte, kam das Aus für die Bahnstrecke Nebitzschen-Kemmlitz. Nun wird sie mit einem großen Fest für den Personenverkehr wiedereröffnet. ... See MoreSee Less

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Filed under Allgemein

Keller gibt nicht auf: Hoffnung für Oberleitung auf Mitte-Deutschland-Schiene

Thüringen will den Bundesverkehrswegeplan erneut überarbeiten lassen. Unter anderem hakt das Land in Sachen Elektrifizierung für die Mitte-Deutschland-Schiene nach.

Verkehrsministerin Birgit Keller (Linke). Foto: Martin Schutt

Verkehrsministerin Birgit Keller (Linke). Foto: Martin Schutt

Erfurt. Für eine Oberleitung auf der Mitte-Deutschland-Schiene zwischen Weimar und Gößnitz besteht noch Hoffnung. Infrastrukturministerin Birgit Keller (Die Linke) unterstreicht erneut die Bereitschaft des Landes, 30 Millionen Euro aus Efre-Mitteln für das Bauprojekt beizusteuern. Drei Millionen Euro seien bereits für Planungsleistungen im Haushalt gebucht.

Bislang taucht die Elektrifizierung im Bundesverkehrswegeplan nur im Potenziellen Bedarf und nicht in der notwendigen Kategorie Vordringlicher Bedarf auf. Laut Infrastruktur­ministerium hat der Bund seine Prüfung der Elektrifizierung noch nicht abgeschlossen.

„Es ist im Schienenbereich das herausragende verkehrspolitische Projekt für Thüringen. Die Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung ist ökologisch sinnvoll und schafft die Voraussetzung für die Wiedereinrichtung des Fern­verkehrs nach Ostthüringen“, sagt Keller. Es gibt laut der Ministerin das Signal vom Bund, zu dem Projekt eine gemeinsame Arbeitsgemeinschaft einzurichten. In Gesprächen auf Arbeitsebene werde gerade geklärt, wer welche Aufgabe übernehmen könnte, um die Planungen für die Elektrifizierung zu konkretisieren und um verschiedene Planungsvarianten durchzuspielen. Das Ziel sei eine Vereinbarung für eine zeitnahe Hochstufung. „Wir müssen auch klären, wer dafür sorgt, dass die Vorbedingungen dazu auch erfüllt werden können“, sagt Keller.

Straßenprojekt abgespeckt

Bei den Straßenprojekten will die Ministerin noch die Ortsumgehungen von Wasungen (B 19) und Merkers (B 62) in den Vordringlichen Bedarf heben. In Wasungen hat die Planungs­gesellschaft beim Projekt den Rotstift angesetzt: Mit kürzerem Tunnel und einem optimierten Anschlussbauwerk erreicht das Projekt ein besseres Nutzen-Kosten-Verhältnis.

Bei der Ortsumfahrung Merkers fehle noch eine Lösung, weil die Lage im Werratal teure Bauwerke nötig macht. „Wir brauchen eine länderübergreifende, mit Hessen abgestimmte Lösung“, sagt Keller. Hessen hat auf der Anschlussstrecke nur ein Projekt von mehreren möglichen im Vordringlichen Bedarf.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will den Plan in diesem Monat durch das Kabinett und damit in den Bundestag bringen.

Bericht von: Tino Zippel
Foto von: Martin Schutt
Quelle bei: OTZ

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Filed under Allgemein, Die Bahn, Thüringen

Landkreis bekommt Nahverkehrsgesellschaft

Fraktionen von SPD/ Bündnis 90-Grüne, Linke und Freie Wähler verhelfen CDU-Landrat Gießmann zur Mehrheit.

Der Landkreis Gotha hält ein überdurchschnittlich gutes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr vor. Auch die Thüringer Waldbahn gehört dazu. Foto: Peter Riecke

Der Landkreis Gotha hält ein überdurchschnittlich gutes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr vor. Auch die Thüringer Waldbahn gehört dazu. Foto: Peter Riecke

Gotha. Mit 20 zu 12 Stimmen und drei Enthaltungen beschlossen die 35 Mitglieder des Kreistages Gotha am Mittwochabend im Spohr-Saal gegen Ende der 16. Kreistagssitzung den mit Änderungen von der Landkreisverwaltung vorgelegten „Nahverkehrsplan für den Straßenpersonennahverkehr des Landkreises Gotha 2017 bis 2021“. Das 240 Seiten starke Papier ist die Grundlage für künftige Ausschreibungen nach dem Auslaufen von Linienkonzessionen und wird noch bis Ende November dieses Jahres einen Feinschliff durch eine zeitweilige Arbeitsgruppe erhalten, die mit je zwei Mitgliedern der im Kreistag vertretenen Fraktionen besetzt und von Landrat Konrad Gießmann (CDU) geleitet wird.

Noch knapper mit 14 zu 12 Stimmen und 9 Enthaltungen fiel die Mehrheit zugunsten der Gründung einer Nahverkehrsgesellschaft (NVG) aus, über im Zeitraum von über einem Jahr immer wieder debattiert wurde. Dies sei aber auch notwendig gewesen, um es zu einem guten Ende zu bringen, unterstrich der Vorsitzende der Fraktion SPD/ Bündnis 90-Grüne am Rande der Sitzung gegenüber unserer Zeitung. Tatsächlich war es das Abstimmungsverhalten seiner Fraktion sowie das der Fraktion Die Linke/Piraten und der Freien Wähler, das dem Landrat am Ende die erforderliche Mehrheit für die Vorlage der Kreisverwaltung sicherte.

„Bis Ende Juni 2019 die Regionale Verkehrsgemeinschaft Gotha GmbH (RVG) mit der Gestaltung und Durchführung des Buslinienverkehrs im Landkreis Gotha betraut. Der Kreistag hatte dem Unternehmen hierzu im Juni 2009 die maximal mögliche Fristverlängerung um zehn Jahre gewährt. Aufgrund des bisherigen hohen Zuschussbedarfs im ÖPNV von mehr als fünf Mio. Euro jährlich ist eine Ausschreibung der anschließenden Verkehrsdienstleistungen notwendig. Die RVG allerdings darf dieses Vergabeverfahren aufgrund ihrer Teilhaberstruktur nicht leisten. In der Gesellschaft sind mit dem Landkreis und lokalen Busunternehmen sowohl Auftraggeber wie auch potentielle Auftragnehmer vereint. Deshalb soll das Vergabeverfahren von einer neuen, zu 100 Prozent kreiseigenen Gesellschaft durchgeführt werden, der nun beschlossenen NVG.“ fasste Pressesprecher Adrian Weber das Ergebnis in einer auswertenden Mitteilung zusammen.

Die Gestaltung der NVG hatte auch in dieser letzten Sitzung vor dem Gründungsbeschluss noch Änderungen erfahren. So konnte die Fraktion SPD/ Bündnis 90-Grüne durchsetzen, dass auch von den Fraktionen zu bestimmende Fachleute und nicht nur Mitglieder des Kreistages in den Aufsichtsrat der NVG entsandt werden können.

Für den Nahverkehrsplan selbst war über 24 Änderungsanträge abzustimmen. Für acht davon, wie beispielsweise die von den Linken angeregte Einführung eines Sozialtickets, die von der CDU-FDP geforderte Festlegung auf sinnvolle Verknüpfungen nach Erfurt und die von SPD/ Bündnis 90 — Die Grünen gewünschte Festlegung auf eine Gotha-Hainich-Linie ist nun die genannte Arbeitsgruppe zuständig. Der Ohrdrufer CDU-Stadtrat Thomas Kratsch warb noch für seine zwei Änderungsanträge, die das ÖPNV-Angebot in seiner Stadt betreffen. Ihm ging es um den Erhalt der Ringlinie 869 und den regelmäßigen Einsatz von Niederflurbusse auf der Linie 860. Doch nur im zweiten Punkt erzielte er einen Teilerfolg. Er ist nun entgegen der Empfehlung aus der der Sitzung vorausgegangenen gemeinsamen Beratung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Bau und Umwelt am 18. Juli nicht abgelehnt, sondern ebenfalls an die Arbeitsgruppe verwiesen.

 

Bericht/Foto von: Peter Riecke
Quelle bei: TA

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Filed under Allgemein, Thüringen

ICE-Projekt Berlin–München

Für Anbindung an den Leipziger Hauptbahnhof werden weitere Millionen verbaut

Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8 (VDE) auf der Strecke zwischen Nürnberg und Berlin startet in Leipzig in eine weitere Bauphase. Nachdem in einem ersten Bauabschnitt seit 2012 sechs Gleise kurz vor- und im Hauptbahnhof für Schnellzüge komplett erneuert wurden, wird nun der Bereich zwischen Rackwitzer Brücke und Leipziger Messe in Angriff genommen.

 220 Millionen Euro verbaut die Bahn in einem zweiten Bauabschnitt zur Einbindung Leipzigs an die neue ICE-Trasse Berlin–München. Quelle: André Kempner


220 Millionen Euro verbaut die Bahn in einem zweiten Bauabschnitt zur Einbindung Leipzigs an die neue ICE-Trasse Berlin–München.
Quelle: André Kempner

Leipzig. Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8 (VDE) auf der Strecke zwischen Nürnberg und Berlin startet in Leipzig in eine weitere Bauphase. Nachdem in einem ersten Bauabschnitt seit 2012 sechs Gleise kurz vor- und im Hauptbahnhof für Schnellzüge komplett erneuert wurden, wird nun der Bereich zwischen Rackwitzer Brücke und Leipziger Messe in Angriff genommen. Bis 2020 werden die Bauarbeiten andauern, dann sollen ICE mit bis zu 160 Kilometer pro Stunde an den Hauptbahnhof heranfahren können. Bislang waren hier durch eine veraltete Streckenführung nur Geschwindigkeiten von etwa 80 „Sachen“ möglich. Die Deutsche Bahn verspricht sich durch die Umbaumaßnahmen eine erhebliche Zeiteinsparung deutschlandweit. Im Jahr 2018 sollen Bahnreisende in unter vier Stunden von München nach Berlin gelangen. Heute braucht der ICE dafür noch mindestens sechs Stunden. Der Knotenpunkt Leipzig spielt bei diesen Planungen eine wichtige Rolle.

Wie Bahn-Sprecher Frank Kniestedt erläuterte, werden allerdings nicht nur die Schienen erneuert, sondern es entsteht gleichzeitig ein neuer Haltepunkt für den Nahverkehr. An der Essener Straße soll bis 2018 ein zweigleisiger Haltepunkt für S- und Regionalbahnen entstehen, die über Delitzsch nach Magdeburg fahren. Bis 2019 ist in einem weiteren Bauabschnitt eine ähnliche Bahnstation auch an der Mockauer Straße geplant, wo die Züge Richtung Erfurt entlangfahren. „Mit diesen Maßnahmen garantieren wir eine sehr gute Verkehrsanbindung für den Leipziger Norden“, erklärt Projektleiter Michael Menschner. Gleichzeitig würden Anwohner durch Schallschutzmauern auf über vier Kilometern vor Lärmbelästigungen abgeschirmt.

Während der Bauarbeiten wurden mehrere alte Stellwerkhäuschen abgerissen, die bereits seit einigen Jahren leer standen. Unter den abgerissenen Objekten befand sich auch das älteste Stellwerk der Stadt, das 1889 erbaut wurde. Es war allerdings schon vor über zehn Jahren stillgelegt worden und verfiel seitdem zusehends. „Seit den 1990er-Jahren hat die Bahn sukzessive alle mechanischen Stellwerke außer Betrieb genommen. Das letzte ging hier 2004 vom Netz“, sagt Menschner. Künftig werden auf der gesamten Strecke nach modernen europäischen Richtlinien Sicherheitssysteme eingesetzt, die einen Zug automatisch bremsen können, wenn er zu schnell fährt.

Der nun begonnene zweite Bauabschnitt kostet etwa 220 Millionen Euro. Bislang liege man ohne große Probleme im Zeitplan, versichert Menschner. Auch für den Straßenverkehr entlang der Baustelle soll es keine Behinderungen geben. Ab Dezember 2017 soll sich die erwünschte Zeiteinsparung dann im Schienenverkehr bemerkbar machen.

Details inklusive neuem Film sind im Bahn-Infocontainer auf Gleis 24 zu sehen.

 

Bericht von: Jonas Nayda

Foto von: André Kempner

Quelle bei: LVZ

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Filed under Allgemein, Die Bahn, Sachsen, Thüringen

Keine Zugoberleitung für Mitte-Deutschland-Schiene über Gera in Sicht

Mit einer schnellen Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Schiene ist nicht zu rechnen: Der nach der Bürgerbeteiligung überarbeitete Bundesverkehrswegeplan bringt keine Verbesserung für das Elektrifizierungsprojekt zwischen Weimar und Gößnitz.

Die Mitte-Deutschland-Verbindung zwischen Gera und Weimar soll umfassend zweigleisig ausgebaut werden, damit der Zubringer zum ICE nach Erfurt schneller erreichbar sein soll. Foto:Alexander Volkmann

Die Mitte-Deutschland-Verbindung zwischen Gera und Weimar soll umfassend zweigleisig ausgebaut werden, damit der Zubringer zum ICE nach Erfurt schneller erreichbar sein soll. Foto:Alexander Volkmann

Gera. Der vom Bundesverkehrsministerium überarbeitete Bundesverkehrswegeplan 2030 enthält keine Hochstufung des Ausbau­projektes, geht aus dem unserer Zeitung vorliegenden Dokument hervor. Demnach steht die Strecke nach der Bürgerbeteiligung weiterhin nur im Potenziellen Bedarf mit der Option, in den Vordringlichen Bedarf aufzusteigen. Nur Projekte dieser Kategorie haben in der Praxis tatsächlich Chancen auf einen Ausbau. Laut Bundesverkehrsministerium ist bei dem Vorhaben die Projektdefinition noch nicht abgeschlossen. Voraussichtlich umfasst die Baumaßnahme neben dem Ziehen einer Oberleitung zwischen Weimar und Gößnitz den kompletten zweigleisigen Ausbau im Abschnitt von Stadtroda bis Gera.

Damit hatte das Land Thüringen keinen Erfolg, eine Höherstufung des Projektes und damit höhere Chancen auf eine Umsetzung zu erreichen. Verkehrs­ministerin Birgit Keller (Linke) hatte sich in ihrer Stellungnahme an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) dafür ausgesprochen. Der Freistaat bot an, die Planung und den Bau der Oberleitung mit 33 Millionen Euro zu unterstützen. Die Fernverkehrsbündnisse in Ostthüringen hatten in ihren Stellungnahmen ebenfalls für den Ausbau der Mitte-Deutschland-Schiene geworben.

Eine Elektrifizierung ist langfristig die Voraussetzung dafür, dass Fernverkehr auf der Strecke rollt. Auch der Regionalverkehr auf Thüringens bestgenutzter Bahnstrecke zwischen Jena und Erfurt würde profitieren.

Ortsumgehung Zeulenroda abgestuft

Bei den Umgehungsstraßen taucht im überarbeiteten Entwurf die Ortsumfahrung Zeulenroda (B 94) nicht mehr im vordringlichen Bedarf auf, sondern in der niedrigeren Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“. Aufgestiegen in diese Kategorie sind die Orts­umfahrungen Meuselwitz (B 7), Großeutersdorf (B 88), Uhlstädt (B 88) und Schleiz (B 94). Hochgestuft in den vordringlichen Bedarf ist nun die Umgehungs­straße von Straußfurt (B4).

Der überarbeitete Bundesverkehrswegeplan geht in die Ressortabstimmung. Das Bundeskabinett soll ihn im August verabschieden sowie dem Bundestag und Bundesrat zuleiten. Ziel ist, dass der neue Plan Anfang 2017 greift. Nur Bauprojekte, die im Bundesverkehrswegeplan enthalten sind, haben eine Chance auf eine Realisierung bis 2030. Eine Baugarantie ist die Aufnahme in die Liste nicht.

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Bericht von: Tino Zippel

Foto von: Alexander Volkmann

Quelle bei: TA

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Filed under Die Bahn, Thüringen

Zugbetrieb zwischen Elgersburg und Ilmenau eingestellt

Ilm-Kreis. Wie die Erfurter Bahn auf ihrer Homepage mitteilt, musste der Zugbetrieb zwischen Elgersburg und Ilmenau nach dem heftigen Unwetter vom Sonntag eingestellt werden.

Die Erfurter Bahn musste den Zugverkehr zwischen Elgersburg und Ilmenau vorübergehend einstellen. Archiv-Foto: Marco Schmidt

Die Erfurter Bahn musste den Zugverkehr zwischen Elgersburg und Ilmenau vorübergehend einstellen. Archiv-Foto: Marco Schmidt

Aufgrund von Überschwemmungen durch die massiven Regenfälle vom Sonntag, hat die Erfurter Bahn den Zugverkehr zwischen Elgersburg und Ilmenau vorübergehend einstellen müssen.

An der Störungsbeseitigung wird gearbeitet, wie ein Blick auf die Homepage des Unternehmens verrät.

Ab Ilmenau ist Schienenersatzverkehr bis Elgersburg mit Anschluß zu den Zügen Richtung Erfurt im Einsatz. Ab Elgersburg besteht Anschluß zum Schienenersatzverkehr nach Ilmenau. Der Haltepunkt Ilmenau-Pörlitzer Höhe und Ilmenau Roda kann nicht vom Schienenersatzverkehr angefahren werden. Die Störungsbeseitigung wird aller Wahrscheinlichkeit nach die ganze Woche in Anspruch nehmen.

Bericht von: Verena Stamm
Archiv-Foto von:  Marco Schmidt
Quelle bei: TA

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Filed under Allgemein, Erfurter Bahn, Thüringen

Abgelehnt: Bundestag gibt nicht mehr Geld für ostdeutschen Bahnverkehr

Die Linke scheitert mit einem Antrag im Bundestag, mehr Mittel für den Bahnverkehr in Ostdeutschland durchzusetzen. Die Thüringer Abgeordneten von CDU und SPD waren auch dagegen.

Am Bahnhof Göschwitz (Saale) in Jena-Göschwitz steht der Regionalexpress auf der MDV Mitte-Deutschland-Verbindung. Der Bundestag will nicht mehr Geld für den ostdeutschen Bahnverkehr geben. Foto: Tino Zippel

Am Bahnhof Göschwitz (Saale) in Jena-Göschwitz steht der Regionalexpress auf der MDV Mitte-Deutschland-Verbindung. Der Bundestag will nicht mehr Geld für den ostdeutschen Bahnverkehr geben. Foto: Tino Zippel

Berlin. Die Thüringer Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD haben gegen mehr Gelder für den regionalen Bahnverkehr gestimmt.

Sie sprachen sich im Bundestag in einer namentlichen Abstimmung dafür aus, dass ein Antrag der Linken nicht umgesetzt wird, die Mittel von 8 auf 8,5 Milliarden Euro pro Jahr aufzustocken. Die Thüringer Abgeordneten der Linken und die Bündnisgrüne Katrin Göring-Eckardt stimmten dafür, den Antrag umzusetzen.

Ziel der Linken um den Jenaer Abgeordneten Ralph Lenkert war es, Strecken­stilllegungen in Ostdeutschland zu verhindern. Diese drohen wegen des neu beschlossenen Kieler Schlüssels bei der Verteilung der Regionalisierungsmittel. Er setzt sich je zur Hälfte aus der Einwohnerzahl des Landes und den für 2015 angemeldeten Zugkilometern zusammen. Der Anteil Thüringens an den Bundesmitteln verringert sich durch den neuen Schlüssel von knapp vier Prozent auf 2,95 Prozent im Jahr 2030. Nur durch eine Erhöhung des Gesamtetats hält Thüringen sein Niveau – Kostensteigerungen ausgeblendet.

„Öffentlicher Personennahverkehr und Schienenpersonennahverkehr sind Ländersache und nicht Aufgabe des Bundes. Dennoch investiert der Bund mit einer Erhöhung von 7,4 auf 8 Milliarden Euro in die Regionalisierungsmittel für den Bahnverkehr“, sagt der CDU-Abgeordnete Albert Weiler. „Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow hätte den Kieler Schlüssel richtig verhandeln müssen. Wenn die Länder nicht in der Lage sind, die Sperrklinke in den Kieler Schlüssel rein zu verhandeln, kann der Bund dafür nicht gerade stehen.“

Kleine Strecken auf dem Prüfstand

Lenkert hingegen ist enttäuscht, dass nicht alle ostdeutschen Abgeordneten folgen, weil die Auswirkungen vor allem die neuen Länder treffen. „Bedauerlich, dass die Thüringer Abgeordneten von CDU und SPD nicht den Mut hatten, sich im Sinne des regionalen Bahnverkehrs gegen ihre Fraktionen zu stellen“, sagt der Linke, der einen weiteren Antrag eingebracht hat.

Der Vorschlag: Der Verteilschlüssel soll so gestaltet werden, dass kein Bundesland über die Laufzeit des Regionalisierungsgesetzes weniger Mittel als im Vorjahr erhält. Zudem solle jedes Land mindestens 1,25 Prozent mehr pro Jahr bekommen.

Im vergangenen Jahr erhielt Thüringen noch 295 Millionen Euro vom Bund. Mit diesem Geld bestellt das Land den Nahverkehr. Verschiedene Bahn­anbieter kämpfen in Ausschreibungen um die Zuschüsse. Bei steigenden Kosten drohen Abbestellungen kleiner Linien, zu denen beispielsweise die Verbindung von Saalfeld nach Blankenstein, von Jena nach Pößneck oder von Fröttstädt nach Friedrichroda zählen.

 

Bericht/Foto von: Tino Zippel

Quelle bei: OTZ

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Filed under Abellio, Allgemein, Die Bahn, Erfurter Bahn, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Bahn will stillgelegte Strecken reaktivieren

Tausende von Schienenkilometern hat der Staatskonzern in den letzten Jahrzehnten stillgelegt. Jetzt will die Bahn eine Reaktivierung der alten Strecken prüfen. Das Geld jedoch sollen andere geben.

 Wenn wie hier bei der Usedomer Bäderbahn eine verrottete Schienenstrecke mit marodem Fahrzeugpark reaktiviert und modernisiert wird, können sich die Fahrgastzahlen vervielfachen Foto: picture alliance / dpa

Wenn wie hier bei der Usedomer Bäderbahn eine verrottete Schienenstrecke mit marodem Fahrzeugpark reaktiviert und modernisiert wird, können sich die Fahrgastzahlen vervielfachen Foto: picture alliance / dpa

Zum Erfolgsmodell wurde die Eisenbahn-Renaissance auf Usedom. Seit im Juni 1995 die Usedomer Bäderbahn den Betrieb der alten, zum Teil schon stillgelegten Strecke übernahm, haben sich die Fahrgastzahlen mehr als verzehnfacht.

Aber nicht nur auf der Ostsee-Insel hat sich die Reaktivierung einer alten Bahnstrecke gelohnt. Um 300 Prozent sind in Baden-Württemberg die Fahrgastzahlen zwischen Böblingen und Dettenhausen gestiegen, seit dort wieder Züge statt Bussen fahren. Auch auf der Erzgebirgsbahn in Sachsen und zwischen Neumünster und Bad Segeberg in Schleswig-Holstein gewann der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) nach der Reaktivierung der alten Schienenstrecken viele Kunden hinzu.

Jetzt will die Deutsche Bahn (DB) schauen, ob noch mehr geht. Der „Welt“ liegt eine Vereinbarung (Letter of Intent) vor, worin sich die DB Netz AG und der Deutsche Bahnkundenverband (DBV) darauf verständigen, bei allen seit der Bahnreform 1993 stillgelegten DB-Strecken zu prüfen, ob es Potenziale für eine Wiederinbetriebnahme gibt. „DB Netz AG und DBV stimmen darin überein“, so heißt es in der Vereinbarung, „dass die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken nachhaltige wirtschaftliche Effekte bewirken könnten.“

5000 Kilometer wurden schon stillgelegt

Die Dimensionen sind gewaltig: Seit der Bahnreform wurden in Deutschland rund 500 Schienenstrecken mit einer Gesamtlänge von 5000 Kilometern stillgelegt, mehr als zehn Prozent des heutigen DB-Netzes. Zwar waren einige Strecken bei ihrer Stilllegung nicht mehr im DB-Besitz und werden daher von der Vereinbarung nicht erfasst. Und manche Trasse ist so marode, dass an eine Restaurierung nicht mehr zu denken ist.

Doch bei allen anderen stillgelegten Strecken im DB-Besitz, die noch nicht abgetragen oder in Radwege verwandelt wurden, soll jetzt ernsthaft das Potenzial geprüft werden. Hierfür wollen der DBV als Zusammenschluss von Fahrgästen und privatwirtschaftlichen Bahnnutzern sowie die DB Netz AG zunächst eine Liste denkbarer Strecken erstellen. Die DB Netz AG stellt dabei laut Vereinbarung „technische Daten zum Status der Strecken zur Verfügung“.

Der DBV wiederum soll ausloten, ob Kommunen, Bundesländer oder Privatunternehmen zur finanziellen Beteiligung an der Reaktivierung bereit sind. Ist das der Fall, wird es eine vertiefende Potenzialanalyse geben, die idealerweise in ein „tragfähiges wirtschaftliches und betriebliches Reaktivierungskonzept“ mündet. Hierzu gehören vor allem Kosten-Nutzen-Analysen und ein konkretes Geschäftsmodell für den Streckenbetrieb.

Die DB will dabei helfen: „Zeichnet sich bei einer Strecke ein objektiv nachvollziehbares Reaktivierungsinteresse ab, so ist die DB Netz AG grundsätzlich bereit, Verhandlungen mit potenziellen Interessenten über die Reaktivierung der Strecke aufzunehmen.“ Während dieser Prüf- und Verhandlungsphase will die DB die betreffende Strecke behalten und nicht für eine Umnutzung etwa zur Skater-Bahn freigeben.

Bahn sucht externe Geldgeber

Erkennbar ist, dass die DB wenig Interesse hat, die Strecken in Eigenregie wiederzubeleben. Vielmehr zielt der Plan auf die Gewinnung staatlicher oder privater Geldgeber ab, die entweder Mittel zuschießen oder Bau und Betrieb ganz übernehmen. Interesse dafür gibt es: Mehrere Bundesländer überlegen schon seit Längerem, alte Bahnstrecken für eine Stärkung des ÖPNV zu reaktivieren.

Ein Geschäftsmodell für Private könnte auch der Güterverkehr eröffnen: Der überlastet viele DB-Hauptstrecken und könnte gewinnbringend auf andere Trassen umgeleitet werden.

Begrüßt wird der Plan von den Grünen. „Es ist gut, dass stillgelegte Bahnstrecken eine neue Chance erhalten“, sagte deren bahnpolitischer Sprecher Matthias Gastel der „Welt“. Von einer Wiederbelebungsinitiative mit „intelligenten Betriebskonzepten und modernen Fahrzeuge“ sowie regelmäßigen Taktzeiten könne auch der sonstige Nah- und Fernverkehr der DB profitieren.

Denn Fahrgäste auf reaktivierten Strecken, so Gastel, seien potenzielle Kunden für das gesamte DB-Angebot: „Die Erfahrung zeigt, dass Streckenreaktivierungen auch die Nachfrage auf anderen Strecken wiederbeleben.“

Bericht von: Matthias Kamann

Quelle bei:  welt.de

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Filed under Allgemein, Die Bahn, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Bahn kündigt viele Baustellen in Thüringen an

+++ACHTUNG+++BAUSTELLE+++

Wegen Bauarbeiten wird es ab 11. Februar 2017 vor allem auf der Bahnstrecke zwischen Gerstungen und Erfurt zu Zugausfällen und Verspätungen kommen.

Wegen Eingleisigkeit der Strecke zwischen Gerstungen und Erfurt werden vor allem Züge am Morgen und am Abend ausfallen.

Wegen Eingleisigkeit der Strecke zwischen Gerstungen und Erfurt werden vor allem Züge am Morgen und am Abend ausfallen. Archivfoto: Marco Kneise

Erfurt. Die Bahn kündigt für 2017 viele Baustellen an. Nachdem in diesem Jahr Reisende zwischen Jena und Weimar erhebliche Beeinträchtigungen hinnehmen müssen, trifft es die Strecke zwischen Gerstungen und Erfurt ab dem 11. Februar 2017 bis 17. Juni.

Zwischen dem 4.9. und dem 22.11. wird ebenfalls verstärkt gebaut. Dadurch wird es zu Verspätungen wegen Eingleisigkeit der Strecke kommen. Zudem kündigt die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen (NVS) an, dass die Strecke an Wochenenden und in „Tagesrandlagen“ , also morgens und abends phasenweise ganz gesperrt wird.

 

Bericht von: Florian Girwert

Foto von: Marco Kneise

Quelle bei: TLZ

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Filed under Allgemein, Die Bahn, Erfurter Bahn, Thüringen

Bahnfahrplan für 2017 vorgestellt: Verbesserungen für Ostthüringen versprochen

Neuer Regionalexpress von Jena nach Erfurt im Zwei-Stunden-Takt geplant. Bessere Anbindungen an ICE-Züge in Erfurt und Leipzig vorgesehen.

Ein Abellio-Zug hält am Bahnhof Jena-Göschwitz. Foto: Tino Zippel Foto: Tino Zippel

Ein Abellio-Zug hält am Bahnhof Jena-Göschwitz. Foto: Tino Zippel Foto: Tino Zippel

Halle. Der Bahnfahrplan für das Jahr 2017 soll Verbesserungen für Ostthüringen mit sich bringen. Das kündigte die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Halle an.

Prinzipiell rollen im Jahr 2017 noch Intercity-Express-Züge von Berlin nach München durch das Saaletal mit Halt in Jena und Saalfeld, bevor die Strecke im Jahr darauf den Taktverkehr an die neue ICE-Strecke durch den Thüringer Wald verliert.

Darüber hinaus will die Nahverkehrsservicegesellschaft (NVS) die Anbindung verbessern. So soll es einen neuen Regionalexpress von Jena über Weimar nach Erfurt im Zwei-Stunden-Takt geben. Die Frühverbindung von Abellio aus Saalfeld über Jena in Richtung Leipzig soll eine halbe Stunde später verkehren, um eine bessere Zeitlage für Berufspendler zu erreichen.

Zudem plant die NVS neue Spätverbindungen, damit Reisende aus spät verkehrenden ICE-Zügen noch nach Ostthüringen kommen. So fährt ein Abellio-Zug von Leipzig (20.52 Uhr) nach Jena und Saalfeld. Er nimmt auch Reisende auf, die mit dem ICE aus Richtung Berlin und Hamburg angekommen sind. Die Erfurter Bahn sichert künftig den Anschluss von einem späten ICE aus Frankfurt/Main und fährt um 23.50 Uhr ab Erfurt in Richtung Gera.

Den Angaben zufolge soll sich die Reisezeit zwischen Gera und Greiz um einige Minuten verkürzen: Vogtlandbahn und DB Regio fahren dann über die neue Strecke mit Halt in Gera-Zwötzen. Die Halte in Gera-Ost und Gera-Liebschwitz entfallen.

Die neuen Leistungen finanziert die NVS durch die Streichung von schwach nachgefragten Zügen in Tagesrandlagen. Bahnfahrer haben die Möglichkeit, ab Dienstagnachmittag den aktuellen Planungsstand der Fahrpläne im Internet auf der NVS-Seite einzusehen und ihre Meinung abzugeben.

 

Bericht von: Tino Zippel

Foto von: Tino Zippel

Quelle bei: OTZ

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Filed under Abellio, Allgemein, Sachsen, Thüringen